Nächster RUNDER TISCH am Donnerstag, 19.01.2017, 16.00 Uhr, bei der Polizei Coburg, Neustadter Straße 1 -öffentliche Verantstaltung-.

 

Neue Presse Coburg   14.06.2016

Frauenrechte als Bollwerk gegen Gewalt

Jüngst war die engagierte Professorin deshalb zu Gast beim "Runden Tisch gegen häusliche Gewalt" in Coburg,einem Zusammenschluss von über 60 Einrichtungen, Institutionen und Fachleuten, den es seit 2012 gibt. Organisiert werden die Treffen, die in der Regel zweimal jährlich stattfinden, auch von der Gleichstellungsbeauftragten der Stadt Coburg, Susanne Müller.

Kriminaldirektor Bernd Rebhan, der Leiter der Kriminalpolizei in Coburg, begrüßte das Netzwerk in seinen Räumen in der Neustadter Straße. Familientherapeutin Nora Treiber-Dengler kündigte das Thema an. Frauenrechte als Bollwerk gegen  Gewalt" lautete es. "Vor allem die Flüchtlingswelle hat uns sehr beschäftigt", informierte' sie. Deshalb sei auch eine Mappe erstellt worden, die erläutert, wie das friedliche Zusammenleben in Coburg funktioniert. In acht Sprachen seien diese Informationen nun für Asylbewerber und Migranten verfügbar. Zudem würden demnächst Plakate mit dem Inhalt "Zusammen leben" an verschiedenen Stellen der Stadt ausgehängt. "Damit gelingt ein gutes Miteinander."

 

 "Nein zu Gewalt": Bei einem Vortrag von Frau Professorin Dr. Claudia Lohrenscheit (Bildmitte, geballte Faust) informierten sich die Teilnehmer des "Runden Tisches" über Menschen- und Frauenrechte und die Situation weiblicher Flüchtlinge.     Foto: Nauer 

" Sie spräche heute hier zu Experten, sagte Claudia Lohrenscheit, die ihren Vortrag mit grundlegenden Bemerkungen zu den Menschenrechten, der Frauenbewegung und einem kurzen geschichtlichen Abriss begann. Menschenrechte sind gleich Frauenrechte, meinte sie. "Sie sind nie vom Himmel gefallen", betonte sie, "sie sind immer erkämpft worden und keine Selbstverständlichkeit." Frauen seien früher auf Familie und Haushalt reduziert und aus dem öffentlichen und politischen Leben ferngehalten worden. Noch heute gäbe es Staaten, wie Saudi Arabien, in dem das noch immer der Fall sei. Auch die Probleme weiblicher Flüchtlinge sprach Lohrenscheit an. Fluchtursachen seien geschlechtsspezifisch, sagte sie. Viele Frauen seien auf der Flucht vor Krieg und damit einhergehenden Vergewaltigungen, manche hätten auf der Flucht Gewalterfahrungen gemacht. Und auch in den Aufnahmeeinrichtungen und Lagern gäbe es Probleme. "Getrennte Duschen für Frauen müssen sich die Flüchtlinge teilweise selbst organisieren", sagt sie. Zudem sähen sich weibliche Flüchtlinge auch in Übergriffen ausgesetzt -Deutschland Wachpersonal in Flüchtlingsunterkünften gesetzt - nicht nur von männlichen Asylbewerbern sondern vielmehr vom Wachpersonal. Die Professorin kritisiert 'deren, mangelnde Ausbildung und rügt: "Häufig findet man dort junge Männer mit rechter Gesinnung. Damit macht man den Bock zum Gärtner." Informationen zum "Runden Tisch gegen häusliche Gewalt" gibt es u.a bei der Gleichstellungsstelle der Stadt Coburg in der Herrngasse 4. Im Internet findet sich das Angebot unter www.keine-sexuelle-gewalt.de Stichwort "Runder Tisch".

 

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Ankündigung Vortrag                                      Coburger Tageblatt 05.06.2016

Frauenrechte als Bollwerk gegen Gewalt  

Coburg - Der Runde Tisch gegen Häusliche Gewalt veranstaltet am Donnerstag, 9. Juni, uni 16 Uhr in der Polizeiinspektion das nächste Treffen.
Diesmal wird die Flüchtlings
thematik in Bezug auf von Gewalt betroffene Frauen im
Mittelp
unkt stehen.
Dafür konnte als Referentin Claudia Lohrenscheit gewonnen werden. Die Untergruppe des Arbeitskreises "Keine sexuelle Gewalt" hat sich der Flüchtlingsthematik, des Themas Frauen und der Frage, wie diese auf der Flucht von Gewalt betroffen sind, angenommen. Die Veranstaltung ist öffentlich, Gäste sind also dazu willkommen. Anmeldungen an susanne. mueller@cob
urg. de.           /red

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RUNDER TISCH "HÄUSLICHE GEWALT" 

 

Neue Presse Coburg vom 15.06.2016

Coburger Tageblatt vom 15.03.2014
Coburger Tageblatt vom 15.03.2014

 

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