Notfallkärtchen (Vorder- und Rückseite). Können auch in höherer Stückzahl KOSTENLOS angefordert werden!
Notfallkärtchen (Vorder- und Rückseite). Können auch in höherer Stückzahl KOSTENLOS angefordert werden!

 

NOTFALLKÄRTCHEN-Aktion     (24.11.2012)

Mitarbeiterinnen des neu gegründeten "Runden Tisches gegen Häusliche Gewalt" brachten die druckfrischen  Notfallkärtchen und noch weiteres umfangreiches Informationsmateriel, am "Gräfsblock", an die Frau und an den Mann. Dabei kam es  zu intensiven Gesprächen, aber auch zu sehr "abfälligen" Äußerungen. Es wurden auch Flyer, Broschüren und Info-Material anderer Beratungsstellen und Institutionen verteilt.

166 mal musste in den ersten 9 Monaten des Jahres 2012 die Polizei in Coburg ausrücken, weil häusliche Gewaltdelikte gemeldet wurden. 126 gravierende Anzeigen wurden davon der Staatsanwaltschaft beim Landgericht Coburg vorgelegt. Oft leiden die Opfer über viele Jahre, scheuten sich aber, um Hilfe zu bitten. Sie schämen sich, weil sie glauben, versagt zu haben. Inzwischen gilt Häusliche Gewalt weltweit als größtes Kriminalitätsproblem und als Gesundheitsrisiko für Frauen und Kinder.

 

Jede dritte bis sechste Frau, die in einer Beziehung lebt, ist in Deutschland von Gewalt betroffen, unabhängig von ihrem Alter, (Bildungs-)Stand oder Aussehen. Aber auch Männer werden immer wieder zum Opfer häuslicher Gewalt.

 

5000 dieser Kärtchen wurden in der ersten Auflage gedruckt. Behörden, Institutionen, Arztpraxen, Kanzleien, Beratungsstellen, Schulen, Krankenkassen, Polizei und die Justiz, Caritas, Diakonie, Hebammen und weitere Interessierte, erhalten die Notfallkärtchen kostenlos; auch in größer Stückzahl. Das Notfallkärtchen ist nur so groß wie eine Scheckkarte und kann gut im Portemonnaie  oder aber sicher und unauffällig deponiert werden. In der Krise kann sich die Betroffene an die Hilfsstellen, die auf der Rückseite mit Telefonnummer und eMail genannt sind, wenden. 

 

Zum Bild (siehe oben) :  Oberbürgermeister Norbert Kastner kam persönlich an den Infostand und ließ sich ausführlich über die Aktion NOTFALLKÄRTCHEN informieren.  Dabei kam er mit (von links)  Stadträtin Adelheid Frankenberger, Ursula Geiger, Gesundheitsamt Coburg, Rechtsanwältin Bettina Lesch-Lasaridis, Erna Rank-Kern, Diakonisches Werk Coburg, Monika Angermeier, St. Augustin und  Anni Schumann-Demetz, Notrufstelle, ins Gespräch.

Foto privat:  M. Morchel

 

 

 

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"Die Katzen und Mrs. Murr"

 

 

 

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