PRÄVENTIONS - PUPPENTHEATER

 

 „DIE KATZEN UND MRS. MURR“

 

... gegen den sexuellen Missbrauch

 

 

 

"DIE KATZEN UND MRS MURR"

 

 

 

1. Überblick

 

Das 45-minütige Puppentheaterstück spielt in einer Katzenfamilie irgendwo in England.

 

Melly und ihre kleine harmonische Katzenfamilie erwartet Besuch. Dann reist Margret mit ihrem Kater Fred an. Dieser spielt mit den kleinen Katzenkindern ...  und treibt dann aber das jüngste und kleinste Katzenkind in die Enge. Paulinchen, das Katzenmädchen, zieht sich zurück, bis sie von ihrer Schwester auf ihre Veränderung angesprochen wird. Rosemarie, die Schwester und Enzo, das Kuscheltier, helfen Paulinchen sich aus der engen Gewaltspirale zu befreien.

Die Regie führt die Theaterpädagogin, Theaterpädagogin.

 

                                                                        

Schule / Gruppe in der das Projekt durchgeführt wird:

 

Es erfolgt eine gesonderte Ausschreibung, auf die hin sich Grundschulen anmelden können.

Zielgruppe:

Schüler und Schülerinnen erste bis vierte Klasse Grundschule.

 

 

2. Ausgangssituation

 

Wie ist der Bedarf begründet?

 

Nicht nur aus den Medien ist bekannt, dass Kinder und Jugendliche sexuellen Übergriffen ausgesetzt sind. Die steigenden Anzahl der Anzeigen hierzu belegen dies. Der Arbeitskreis „Keine sexuelle Gewalt – Unterstützung für Frauen, Jugendliche und Kinder“ wählte ein Mittel, dieses Thema in leicht verständlicher Weise darzustellen.

 

 

3. Kurzbeschreibung

Der chronologische Verlauf

 

  1. Das Theaterstück wurde im Jahr 2001 vom Arbeitskreis „Keine sexuelle Gewalt – Unterstützung für Frauen, Jugendliche und Kinder“ in Zusammenarbeit mit Timo Knauer konzipiert und geschrieben.
  2. Zur Aufführung wurden ehrenamtliche Puppenspielerinnen und Puppenspieler geworben, die unter Regie der Theaterpädagogin Maria Krumm das Stück damals erstmalig auf die Bühne brachten.

 

Die finanzielle Ausstattung für das Theaters (Puppen und Puppentheater) wurde einmalig von den Soroptimisten  Coburg übernommen.

 

  1. Dieses Puppenstück vermittelt die Säulen der Prävention in sensibler Weise, kann und darf jedoch nicht ohne weitere Nachbearbeitung stehen bleiben. Es entstand ein Konzept zur Aufarbeitung der Themen:

 

  • Gute und schlechte Geheimnisse

  • Gute und schlechte Gefühle

  • Nein sagen

  • Hilfe holen

    Diese Nachbereitung übernehmen jeweils zwei Frauen aus dem Arbeitskreis „Keine sexuelle Gewalt – Unterstützung fü“. In dem Tandem r Frauen, Jugendliche und Kinderist  jeweils eine Frau, die berufliche Bezüge zu der Thematik hat, sowie eine ehrenamtliche Person, die zwei Unterrichtsstunden in jeder Klasse tätig ist.

 

  1. Erstmalig wurde das Stück im Jahr 2002 in Coburg, im Theater an der Reithalle zur Aufführung gebracht.
  2. In den Jahren von 2001 bis 2013  wurde vor 131 Schulklassen in Coburg Stadt und dem Landkreis für  ca. 3300 Mädchen und Buben gespielt. Zudem gab es 2 offene Aufführungen sowie Vor- und Nachbereitungen für LehrerInnen. Auch im Stadt- und Landkreis Lichtenfels gab es fast ebenso viele  Vorstellungen, so dass auch dort ca. 3300 Schulkindern angesprochen werden konnten.
  3. Die Finanzierung erfolgte zum Großteil über Spenden.

 

 

 

4. Ziele

Welche Lernerfahrungen sollen die Kinder machen?

 

  • Offenheit und Kommunikationsfähigkeit

  • Verstärkung der sozialen Kompetenz

  • Wissen um Mechanismen von Übergriffen             

  • Erkenntnisse um Strategien des Hilfeholens

  • Grundlegende Körpererfahrungen

  • Erhöhung der Teamfähigkeit

  • Eigenverantwortlichkeit und Selbständigkeit

     

    5. Inhalte 

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    Nach dem Theaterbesuch erfolgt in enger zeitlicher Nähe die Aufarbeitung der

    Themen im Klassenverband. Die Kinder lernen anhand von Beispielen aus der Praxis  Geheimnisse zu unterscheiden und mit diesen umzugehen. Grundlegende Körpererfahrungen werden in praktischen Übungen zur Unterscheidung von guten und schlechten Gefühlen gemacht. Die Schülerinnen und Schüler erarbeiten das Thema „Vertrauen“ in Zusammenhang mit Möglichkeiten des Hilfe holens. Grenzbereiche und Abgrenzung werden in Form von Rollenspielen mit den Kindern trainiert. Zur Unterstützung ihrer erfolgreichen  Abgrenzungsbemühungen und für die Teilnahme bekommt jedes Kinder das sogenannte Notfallhandy, ebenfalls durch den Arbeitskreis „Keine sexuelle Gewalt“ entwickelt, ausgehändigt.

     

 

6. Mittel, Methoden und Themenbereiche

 

Mit welchen Mitteln und Methoden wird gearbeitet?

 

Gruppenarbeit, Pantomime, Rollenspiel, Partnerübungen 

 

 

 

7.Träger

 

Arbeitskreis „Keine sexuelle Gewalt – Unterstützung für Frauen, Kinder und Jugendliche“Unterarbeitsgruppe: "Die Katzen und Mrs. Murr"

 

www.keine-sexuelle-gewalt.de

 

 

 

8. Finanzierung

 

Kostenansatz :

 

Pro Puppenspiel-Aufführung  können 2 Schulklassen teilnehmen. Das Spiel kann auch vor Ort in jeder Schule (Eignung) aufgeführt werden.

Pro Aufführung fallen etwa 400.-€ Kosten an!

Keine Verteuerung wenn vor Ort gespielt wird.

 

Einnahmen:

 

Eintrittsgeld pro Schülerin und Schüler 1,50€ 

 

Spenden ???

 

 

 

9. Kontakte:

 

Arbeitskreis „Keine sexuelle Gewalt – Unterstützung für Frauen, Jugendliche und Kinder"                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                       

 

(Organisation) Marianne Morchel, Cortendorfer Str. 51,96450 Coburg, 09561/630633, m.morchel@gmx.de

 

 

Spendenkonto ARBEITSKREIS: 

Sparkasse Coburg- Lichtenfels 

IBAN:

DE50 7835000000 92015114

BIC: BYLADEM1COB        

AK Produktkonto 0111260.3797120

Betreff:  .....

 

 

Spendenkonto:

Kinderschutzbund Coburg e.V.

Sparkasse Coburg- Lichtenfels

IBAN: DE41 783500000 00017566

BIC: BYLADEM1COB

AK Verwendung:

"Die Katzen und Mrs. Murr"

 

 

 

AK ist mit seinem Projekt "270 Sek Grundrechteflimmern" für den DEUTSCHEN ENGAGEMENTPREIS 2018 nominiert!!!!!

Bayerischer Innovationspreis Ehrenamt 2018

verliehen vom Bayerischen Staatsministerium für Arbeit und Soziales, Familie und Intergration

 

 Der AK erhielt im Jahr 2017 den Preis der